am Wochenende

6. Juni 2017 § 3 Kommentare

Ich bin immer wieder erstaunt wie lange ich es dann doch an einem Ort aushalte – obwohl ich ja jederzeit fahren könnte. Ich bin ja schließlich mobil. Ist es die Magie der Orte? Sind es die Menschen? Bin ich ein Schnellwurzler?

Pfingsten ist vorbei und das gab es auf der „Buchalovs Freunde Tour“ über diese Tage …

Die Friesenbruecke: 2015 wurde diese Eisenbahnklappbruecke über die Ems, einspurig und technisch etwas Besonderes, da hochklappbar und historisch, von einem Frachter gerammt und aus war es mit dieser kurzen Verbindung über die Ems. Jetzt ist es ein ramponiertes Industriedenkmal.

Die Probe an der Orgel: „ich möchte als Französin so spielen, dass die Deutschen  hören, dass ich eine Französin bin.“ Das waren die Worte, die ich hörte als ich die Kirche bei einem Rundgang durch den Ort betrat. Und danach kam die Probenarbeit als Orgelmusik. Ich bin lange geblieben.


Die Krähenklatsche: Rund um die Kirche baumeln diese Seile aus den Bäumen bis zum Boden, man zieht daran, und es klatscht laut im Geäst. Ein akustischer  Gruß von den Vorbeigehenden an die Krähen, damit sie beim Brüten gestört werden. Die Krähen scheinen hier eine Plage zu sein.


Die Glasmanufaktur: bei meinem ersten Kontakt war sie geschlossen. Beim zweitenmale dann offen und beherbergte einen großen Ausstellungstrakt in alten Ställen und eine riesige Werkstatt. Die hatte es mir besonders angetan. Was sich da über die Jahre an Material und unferigen Glasarbeiten angesammelt hatte, war schon beeindruckend. Das würde eingehend verklebt. Ich konnt die kreative Energie und die Arbeitsleistung spüren. Die Wirkung dieser Kuenstlerstätte auf die Region ist nicht unbedeutend.

Das Orgelkonzert zum Pfingstsonntag: die Schnitger-Orgel in der Georgs-Kirche von Weener zählt zu den weltbesten. Im Rahmen der internationalen Begegnung mit Organisten des Königlich dänischen Konservatoriums gab es dieses Konzert. Wie waren wenige. Die ersten Klänge der Orgel haben mich sehr berührt, ebenso das Praeludium in Moll“ von Dietrich Buxtehude. Ich schaute auf die Orgel, und sie auf mich. Beständigkeit und Flüchtigkeit habe ich gespürt, die Beständigkeit der Orgel aus dem 17. Jahrhundert und die Flüchtigkeit der gehörten Musik. „Schmücke Dich, o liebe Seele“ (Bach).

Die Hasenkabinett: s. meinen Blogbeitrag von Montag.

Die Zeichnungen: hier weitere Ergebnisse.

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